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16. Oct. 2007

Am 16. Oktober 2007 war am Nachmittag der Ettlinger Autor Tino am Lessing-Gymnasium zu Gast. Tino, der schon viele Bücher geschrieben und illustriert hat, las aus seinem neuesten Werk, das zurzeit erst als Manuskript vorliegt: „Die Spur des Tigers”.

…weiter lesen auf der Seite des Lessing-Gymnasiums Karlsruhe

22. Feb. 2007

“Hallo, mein Name ist Tino!”
Er wohnt in Spessart, hat eine Körpergröße von 174 cm, ist verheiratet und hat einen fünfjährigen Sohn. Die Viertklässler der Grundschule Oberweier und die 5b des AMG wissen seit dem vergangenen Freitag alles über Tino. Er ist Schriftsteller und begeistert Kleine und Große mit seinen Geschichten über Zauberfedern, Delfine und Hexen in Badewannen. Als er zu erzählen beginnt, ist es still. Augen und Ohren sind auf die Bühne gerichtet. “Hallo, mein Name ist Tino”, fängt er an – und zieht Gäste und Gastgeber gleichermaßen in seinen Bann.

“Warum bist du Schriftsteller geworden?”
Die Leserschar lässt sich nicht lange bitten, als Tino sie zu eifrigemFragen herausfordert. Egal ob Grundschule oder Gymnasium – die Fragen sprudeln nur so aus den Kindern heraus. “Schulen kooperieren” ist das Stichwort und der Grund für den Besuch der Grundschulklasse. Die BG-Creativ-AG beschäftigte sich fast zwei Jahre mit dem Kinderbuchautor und Zeichner; eine eigene Website ist daraus entstanden. Mit einer gemeinsamen Veranstaltung soll das Projekt abgeschlossen und die Seite im Netz präsentiert werden. Tino packt aus seiner Schatztruhe Schwert, orientalischen Umhang und Turban aus, lässt das Zimmer verdunkeln und erzählt von seinen Indienreisen.
Unterricht einmal anders, denken sich die anwesenden Lehrer – denn auch sie werden in die Geheimnisse indischerWeisheiten, orientalischer Tempel und armer Kinder eingeweiht. “Denen geht es leider nicht allen so gut wie uns!”, meint Tino.
Es wird wieder hell im Raum und die BGCreativ-AG stellt Tinos Website vor. Auf der Internet-Plattform ist es möglich, nicht nur Bücher anzuschauen und anzuhören und Tino daheim zu besuchen! Man kann auch eine E-Mail an den Ettlinger Autor schicken. “Wer von euch hat schon eine Mailadresse?” Schnell strecken die Viert- und Fünftklässler ihre Finger in die Höhe: “Ist ja wohl klar…!” Über zu wenig Post wird sich Tino also nicht beklagen können. Auch wenn er selbst sich an die “neue Kommunikationstechnik” noch etwas gewöhnen muss – er freut sich über Fan-Mails.

Und schließlich stellen die Creativler ihr animiertes Video-Kinderbuch vor: “Die Zauberfeder”, von Tino live eingelesen und mit seinen Zeichnungen animiert – nur ein Klick auf der Homepage und man kann Tino zu Hause erleben. Mit nach Hause nehmen die Kinder aus Oberweier lebendige Eindrücke, eine Banane und noch mehr: Sie haben ein Schulgebäude der “Großen” erlebt und sogar am Unterricht teilgenommen. Das hat ihnen sichtlich gut gefallen: “Ich hoffe, ich komme auch bald ins AMG”, meint Viertklässler Oliver und verabschiedet sich mit “Bis bald!”

Quellen, Links:

http://www.amgcreativ.de.vu/

AMG Tino Projekt

Amtsblatt 2007 KW08

14. Nov. 2006

Kinderbuchautor Tino weckt in der Freudenstädter Hartranft-Schule die Lust zum Lesen

Innerhalb der Frederick-Woche war Kinderbuchautor Tino zu Gast in der Freudenstädter Hartranft-Schule, wo er alle Dritt- und Viertklässler mit auf eine spannende Reise nahm.

Auf der ersten “Reiseetappe” gewannen die Schüler Einblick in das Leben eines echten Schriftstellers. Sie durften Tino viele Fragen stellen, die er kurzweilig und gewürzt mit vielen kleinen Anekdoten beantwortete. Von Anfang an hatte er seine Zuhörer durch seine fesselnde, humorvolle Art zu erzählen und durch sein großes schauspielerisches Talent “mit an Bord”. So gab es oft schallendes Gelächter im Zuschauerraum.

Muxmäuschenstill wurde es allerdings, als Tino seinen echten Säbel vorführte und eine Schülerinn eine geheimnisvolle Schatzkiste öffnen ließ. Neugierig gemacht nahm der Autor und Illustrator zahlreicher Kinderbücher seine Zuschauer nun mit in das neueste Abenteuer seiner “Schokoladenbande”.

Packend las er ihnen den Anfang seines Buchs vor. Die Kinder konnten mit der Buchfigur Felix erleben, wie dessen Wohnzimmer von einem Meeressturm heimgesucht wird und er sich plötzlich auf einer Zeitreise ins Indien des Jahres 1356 befand. Viele hatten schon Lust zum Weiterlesen bekommen, als der Autor sie auch noch anhand von Dias nach Indien mitnahm. Dabei erzählte er spannend und mit dem vollen Einsatz seiner gekonnten Gestik und Mimik von gierigen Blutegeln und frechen Affen, über Krokodilbekanntschaften und Elefantenritte, über Dorfschulen und Zahnbehandlungen auf dem Gehsteig.

Mit vielen Eindrücken und neugierig gemacht auf Tinos Bücher gingen die Schüler nach 90 unterhaltsamen Minuten wieder “von Bord”

(Schwarzwälder Bote / 14.11.2006)

20. Oct. 2006

Tino in SchwenningenAutorenlesung mit dem Kinderbuchautor “Tino” (aus Ettlingen bei Karlruhe). Er wird für die Klassen 1 und 2 sowie für die Klassen 3 und 4 aus einem seiner Bücher vorlesen.

2. Dec. 2005

Tino mit SaebelAm Freitag, den 02.12.05 führte der Ettlinger Schriftsteller TINO eine Autorenlesung in der Schillerschule durch. Er las aus seinem Buch „Die Zauberfeder“ eindrucksvoll vor. Die Schüler/innen konnten die Geschichte anhand der Bilder, die TINO vergrößert an die Wand werfen ließ, mitverfolgen. Denn dieses Buch hat TINO selbst illustriert.

Die Geschichte von der Zauberfeder entstand, nachdem er auf einem Trampelpfad im indischen Urwald eine wunderschöne Vogelfeder gefunden hatte. Sehr anschaulich und in passender Verkleidung wurde dann die Geschichte vorgetragen, die erzählt wie zwei Kinder mit Hilfe der Zauberfeder in ein anderes Land versetzt werden. Dort finden sie einen Schatz. Doch leider wird das Abenteuer von der Türklingel abgebrochen. Ob alles nur ein Traum war? Auf dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte zeigte TINO noch einige selbst geschossene Dias aus Indien. So erfuhren die Kinder u.a. wie Schulen in Indien aussehen können.
Zum krönenden Abschluss malte TINO jedem Kind ein Motiv nach Wahl.

Artikelquelle

28. Oct. 2004

frederik_tag_2004_bussalb.jpg
Tino Bussalb am Frederik-Tag in der Busenbacher Anne-Frank-Schule. Gemeinsam mit den Kindern zeichnete er auch spontan ein Phantasie-Tier, das allen viel Spaß machte.

29. Jan. 2003

Tino 2001Sie sperren Mund und Ohren auf, wenn Tino seinen Wunderkoffer öffnet, den Krummsäbel heraus nimmt und einen Turban aufsetzt: Die Kinder bei den Lesungen des 40-jährigen Kinderbuchautors aus Ettlingen. Tino schlüpft in Kostüme, er verkleidet die Kinder und läßt sich ausfragen. Sein Alter und seine Schuhgröße wollen die Kinder wissen, sowie Anekdoten aus Indien hören. “Ach wäre das schön, wenn du mein Papa wärst“, schrieb ihm kürzlich ein Mädchen, und tatsächlich: Die Kinder lieben den Erfolgsautor heiß und innig und schreiben ihm zahlreiche Briefe, die er auch alle selbst beantwortet. Ganz Profi-Entertainer berichtet Tino, dass erst nach dieser Motivationsphase (“ich habe Sozialpädagogik studiert”) die Lesung aus seinen Büchern folgt. Ein gutes Dutzend sind es mittlerweile geworden; gerade ist “Das Krokodil mit den Turnschuhen” erschienen.

“Ich bin ja mal gespannt, ob mich die Kinder nach der Turnschuhmarke fragen”, lacht Tino und erzählt, wie Elena und ihr Stoffkrokodil, mit dem sie ihre größten Geheimnisse teilt, Besuch von echten Krokodilen bekommen, die plötzlich aus dem Fernseher steigen. Wie immer hat Tino sein neues Buch selbst illustriert mit den mittlerweile typischen Tino-Figuren: Das freundliche Krokodil, das ängstliche und zugleich lustige Mädchen oder das grinsende Bärchen – es sind Figuren von hohem Wiedererkennungswert.
“Meinen größten Erfolg hatte ich mit ›’Hier kommt Pfefferminz‘”, sagt Tino. Die Geschichte um das sympathische Schwein Pfefferminz ist in Spanien gar in der vierten Auflage. Über 200 Auftritte hatte Tino im vergangenen Jahr im gesamten deutschsprachigen Raum. Kinder zwischen 5 und 13 Jahren gehören zu seinem Publikum. “Bei den älteren Kids zeige ich auch noch Dias aus Indien.” Überhaupt ist Indien eine von Tinos großen Leidenschaften, und nur wegen einer anderen großen Leidenschaft, nämlich seinem einjährigen Sohn Janik verzichtete er 2002 auf eine Indienreise.
Die Kinder sehen in Tino mittlerweile eine Art “Wunschpapa“. Und wie ist das bei Tino? “Ich schwebe zwischen den Altern”, lacht er, “wenn ich mit Janik spiele bin ich so alt wie er, bei meinen Lesungen bin ich so alt wie mein Publikum, und manchmal bin ich auch der alte Papa meines Sohnes.” Tatsächlich ist der 40-Jährige einer der jüngsten Kinderbuchautoren: “Die Verlage wollen keine Risiken mehr eingehen”, bedauert Tino die nicht vorhandene Nachwuchspolitik.
Der Durchbruch kam für ihn Anfang der 90er-Jahre als er Michael Endes Buch “Die Geschichte von der Schüssel und vom Löffel” illustrierte. Tino war fortan ein gefragter Mann: Rundfunkgeschichten und Fernsehauftritte folgten, für den Hessischen Rundfunk schrieb er gar ein Feature über John Lennon – die Musik der 60er- und 70er-Jahre ist eine weitere Leidenschaft des Ettlingers. Ein weiterer Meilenstein in seiner steilen und anhaltenden Karriere ist “Rudi experimentiert mit Wasser, Erde und Luft“, ein Buch zu einer der bekanntesten Kinderserien des ZDF rund um den Raben Rudi (“Mach mit bei Siebenstein”).
Es sind stets Geschichten um das magische Weltbild von Kindern, die Tino erzählt. Da werden die Krokodile aus dem Fernseher lebendig, da sitzt das gemütliche Hausschwein Pfefferminz am liebsten auf dem Sofa. “Ich muss mich erstens ein wenig an die Vorgaben der Verlage halten”, erklärt Tino, “und zweitens denken Kinder in einem gewissen Alter eben magisch.” Im Augenblick jedoch schreibt er an einem Jugendroman mit dem Titel “Die Spur des Tigers“. Dieser spielt natürlich in Indien und erzählt die Geschichte des kleinen Straßenjungen Ravi. “Nach vier Indienreisen kenne ich das Land ein bisschen”, sagt Tino und erzählt gleich wieder von seinem jungen Publikum, das ihm so viele Fragen zu dem fernen Land stellt, und er bedauert, dass es in Deutschland so wenige Bücher für Kinder über ferne Länder und Kulturen gibt.
Kommt bei seinen über 200 Auftritten pro Jahr seine Familie nicht zu kurz? “Auf keinen Fall”, sagt Tino, “ich verbringe meine Zeit lieber mit Janik und meiner Freundin als im Hotel.” Zumal es in dem kleinen Hexenhäuschen, das er sich im Stadtteil Spessart mühe- und liebevoll renoviert hat, viel gemütlicher ist als in einem Hotelzimmer.

Artikel von Matthias Kehle

6. Oct. 1999

Tino 2003Der 36jährige Tino aus Ettlingen ist ein erfolgreicher Kinderbuchautor. Gerade ist sein achtes Buch Rudi experimentiert mit Wasser, Erde und Luft in der Reihe Mach mit bei Siebenstein im Falken-Verlag erschienen. Siebenstein ist seit zehn Jahren eine der erfolgreichsten Kinderserien im ZDF.

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Obwohl Tino dieses Jahr 150 Lesungen hatte, davon fünfzig im Frühling und hundert im Herbst, wollte er sich diesen Auftrag nicht entgehen lassen, weil praktisch jedes Kind den Raben Rudi kennt. Für Tino bedeutete das allerdings, das Buch zum großen Teil im Hotel schreiben zu müssen. Morgens um sechs klingelte der Wecker, dann las er an zwei Schulen, fuhr nachmittags in eine andere Stadt weiter, um in einer Bibliothek zu lesen und kam abends gegen 8 in eine dritte Stadt, um im Extremfall am nächsten Tag wieder an einer oder zwei Schulen zu lesen. Nicht nur wegen dieses Stresses war das Buch eine Herausforderung, sondern auch deshalb, weil er sich mit Physik auseinandersetzen und den Kindern beispielsweise den Wasserkreislauf erklären mußte. Hätte ihm übrigens ein Tag vor dem Abgabetermin nicht ein Kollege den ganzen Text in den Computer getippt, wäre aus dem Buch nichts geworden, von Computern hat Tino nämlich leider immer noch keinen blassen Dunst.

Richtig bekannt wurde Tino, als er Michael Endes Buch Die Geschichte von der Schüssel und dem Löffel illustrierte. Er selbst wurde damals mit einem eher kläglichen Honorar abgespeist – Michael Ende, den Tino als liebenswürdigen Menschen in Erinnerung hat, bekam davon wahrscheinlich gar nichts mit.

Tinos Lieblingsbuch ist die Geschichte vom Schwein Pfefferminz Hier kommt Pfefferminz, die in Ettlingen-Spessart spielt, wo Tino sich in mühevoller Kleinarbeit ein kleines Fachwerkhaus renoviert hat. Pfefferminz ist ein gemütliches Hausschwein, das am liebsten auf dem Sofa sitzt, Pfefferminztee trinkt und seine Gastfamilie mitsamt ihren Gepflogenheiten nur schwer begreifen kann. Weshalb Pfefferminz sein Lieblingsbuch ist? Beim Schreiben und Zeichnen mußte er gelegentlich selbst lachen, und außerdem identifiziert er sich mit dem Schwein, das einen sehr eigenen Charakter hat. Pfefferminz denkt, wie Tino als Kind gedacht hatte – es ist praktisch sein Kindheits-Ich. Außerdem findet Tino Schweine sympathisch. Wenn er ein Haustier hätte, dann wahrscheinlich ein Schwein, mit dem er dann im Dorf Gassi ginge. Leider geht das nicht, schließlich kann er in ein Hotel kein Schwein mitnehmen. Pfefferminz erscheint übrigens im Frühling in einem angesehenen Verlag in Barcelona auf Spanisch, andere Tino-Bücher wurden ins Französische oder Niederländische übersetzt. Tino ärgert sich über die Bornierheit mancher deutscher Verlage, die immer noch Unterschiede machen zwischen Literatur für Kinder und für Erwachsene, im Gegensatz beispielsweise zu den Briten. Das äußert sich darin, daß die Lektoren seine Texte gelegentlich verniedlichen oder vermeintlich kindgerechter gestalten. Beim Pfefferminz allerdings konnte er Gott sei Dank schreiben, was er wollte – vielleicht wurde es gerade deshalb im vergangenen Jahr zum Kinderbuch des Monats März gewählt.

Tino, der vor genau zehn Jahren seinen ersten Text in einer Anthologie veröffentlichte, ist ein großer Fan von Oldies aus den 60er und 70er Jahren. Vor einiger Zeit schrieb er für den Hessischen Rundfunk ein Feature über John Lennon, und natürlich machte er dort auch eine Kindersendung über Schweine. Damals, als er noch Zivildienst machte und kurz darauf Sozialpädagogik studierte, hätte er sich auch nicht träumen lassen, daß er einmal Ärger mit einer bekannten Porzellan-Manufaktur bekommen würde. Diese hat nämlich einige seiner Motive genommen und wegen des Urheberrechts ein klein wenig verändert. Jetzt gibt es Tassen und Teller mit fast typischen Tino-Figuren, ohne daß Tino etwas dagegen unternehmen kann, geschweige denn etwas daran verdient.

Artikel von Matthias Kehle

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